Häufig gestellte Fragen.

Fragen zu Peptiden und Anti‑Aging

Was sind Peptide und warum sind sie in der Hautpflege beliebt?

Peptide sind kurze Aminosäureketten, die der Haut gezielte Signale geben können. Je nach Struktur fördern sie zum Beispiel die Kollagenproduktion, unterstützen die Regeneration oder entspannen mimische Linien. Gut untersuchte Peptide haben in Studien gezeigt, dass sie Falten reduzieren und der Hautalterung vorbeugen pmc.ncbi.nlm.nih.gov.

Mehr Details findest du im vertiefenden Blogs zu GHK-Cu und Snap-8 .

Wie wirkt GHK‑Cu?

GHK‑Cu bindet Kupfer und unterstützt damit wichtige Enzyme der Haut. Es fördert die Produktion von Kollagen und Elastin, remodelliert die extrazelluläre Matrix und wirkt antioxidativ sowie entzündungshemmend medsci.orgpmc.ncbi.nlm.nih.gov. Dadurch können sich Hautstruktur und Elastizität verbessern.

Mehr Details findest du im GHK‑Cu‑Blogartikel.

Wie wirkt SNAP‑8?

SNAP‑8 ist ein neuromodulierendes Peptid, das die Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin hemmt. Dadurch entspannen sich mimische Muskeln und feine Linien können gemindert werden pmc.ncbi.nlm.nih.gov. Die Wirkung ist sanft und entsteht durch topische Anwendung in Seren, Cremes oder Patches.

Mehr Details findest du im SNAP‑8‑Blogartikel.

Können Peptide Injektionen ersetzen?

Peptide wirken ausschließlich an der Hautoberfläche. Neuromodulierende Wirkstoffe wie SNAP‑8 können feine Linien mildern, ersetzen aber keine medizinischen Eingriffe pmc.ncbi.nlm.nih.gov. Sie eignen sich eher zur Prävention und als sanfte Pflege bei ersten Anzeichen von Hautalterung.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse?

GHK‑Cu benötigt etwas Zeit: Studien berichten über sichtbare Verbesserungen nach etwa 8–12 Wochen regelmäßiger Anwendung innerbody.com. SNAP‑8 kann erste Effekte ab vier Wochen zeigen, insbesondere wenn es per Mikronadel‑Patch appliziert wird pmc.ncbi.nlm.nih.gov. Geduld und konsequente Anwendung sind entscheidend.

Kann ich Peptide mit anderen Wirkstoffen kombinieren?

Ja, Peptide können gut mit Retinoiden, Vitamin C, Vitamin E oder Hyaluronsäure kombiniert werden. Kupferpeptide wie GHK‑Cu harmonieren besonders mit Vitamin C, da beide die Kollagensynthese unterstützen. Neue Produkte sollten Sie jedoch schrittweise einführen und zuvor an einer kleinen Hautstelle testen innerbody.com.

Für wen sind Peptide geeignet?

Peptide eignen sich für Menschen, die erste Anzeichen von Hautalterung bemerken und ihre Hautstruktur unterstützen möchten. Auch bei kleinen Narben oder Wunden können sie hilfreich sein. Bei aktiven Hautinfektionen, Krebserkrankungen oder schweren Hautproblemen sollten Sie vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen innerbody.com.

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?

Topisch angewendete Peptide sind gut verträglich. Gelegentlich können leichte Rötungen oder Juckreiz auftreten, die meist schnell abklingen innerbody.com. Kupferpeptide sollten nicht in hohen Mengen kombiniert werden, da eine übermäßige Kupferzufuhr zu Unwohlsein führen kann innerbody.com.

Gibt es Kontraindikationen?

Neuromodulierende Peptide wie SNAP‑8 sollten bei neuromuskulären Erkrankungen sowie während Schwangerschaft und Stillzeit nur in Absprache mit Ärzt*innen verwendet werden. Aufgrund der angiogenen Wirkung von GHK‑Cu ist bei aktuellen oder vermuteten Krebserkrankungen Vorsicht geboten innerbody.com.

Wie wähle ich ein gutes Produkt aus?

Achten Sie auf transparente Angaben zur Peptidkonzentration, stabile Formulierungen und lichtgeschützte Verpackungen. Bevorzugen Sie Produkte von seriösen Herstellern, die wissenschaftliche Daten angeben und realistische Erwartungen wecken. Wenn Sie neu sind, starten Sie mit niedrig dosierten Seren oder Cremes und erhöhen Sie die Konzentration bei guter Verträglichkeit schrittweise.